Energrün

25. Oktober Geheimtipp für den Heizungskeller: Diese Verbraucher setzen auf den hydraulischen Abgleich / 30 Botschafter zeigen, wie es geht / Hauseigentümer aus Bremen, Wilhelmshaven und Fulda sind dabei

 (ots) – „Für mich ist es die sicherste Art, Energie zu sparen. Alle Heizkörper werden gleichmäßig warm und störende Strömungsgeräusche verschwinden.

“ So beschreibt Heinz Noormann seine Erfahrungen mit der Heizungsoptimierung durch einen hydraulischen Abgleich. Der Ingenieur aus Wilhelmshaven ist einer von aktuell 30 Botschaftern der Kampagne „Meine Heizung kann mehr“, die vom Bundesumweltministerium gefördert wird. Wie alle Botschafter hat er in seinem Haus einen hydraulischen Abgleich machen lassen. Jetzt will er andere Hauseigentümer von den Vorteilen dieses Spar-Geheimtipps überzeugen. Denn bislang sind nur 15 Prozent der Heizungen in Deutschland hydraulisch abgeglichen.

Auf www.meine-heizung.de stellen die frisch gekürten Botschafter aus ganz Deutschland sich, ihre Häuser und ihre Sparerfolge vor. Sie stehen stellvertretend für die wachsende Zahl an Verbrauchern, die auf den hydraulischen Abgleich setzen und so Heizkosten sparen – unabhängig davon, ob sie mit Heizöl, Erdgas, Holz oder Wärmepumpe heizen. Wie viel Heizkosten im Einzelfall durch einen hydraulischen Abgleich gespart werden können, zeigt der Online-Ratgeber WärmeCheck auf www.meine-heizung.de.

Brennwertkessel und Wärmepumpe profitieren besonders

Dennis Rösing aus Stuhr bei Bremen heizt sein Haus mit einer Wärmepumpe inklusive Solarunterstützung. Er hat den hydraulischen Abgleich 2010 von einem Fachhandwerker vornehmen lassen und schwört auf die Maßnahme: „Nun bekommt jeder Raum die Wärme, die er tatsächlich benötigt. Das spart Geld.“

Für Nutzer von Wärmepumpen und Brennwertkesseln ist der hydraulische Abgleich ohnehin besonders empfehlenswert. Beide Techniken heizen nur effizient, wenn Vorlauf- und Rücklauftemperatur möglichst niedrig sind. Das ist nach einer Optimierung der Heizungsanlage der Fall, wie auch das Haus von Frank Kümmel aus Romrod-Zell bei Fulda zeigt. Dort sorgt ein Öl-Brennwertkessel für warme Räume. Seit 2009 ist die Anlage hydraulisch abgeglichen. „Seit dem haben wir 17 Prozent Heizkosten gespart – und das Haus wird genauso warm wie früher“, bilanziert der hessische Botschafter.

Mit seinem Energiesparkonto kann er genau sehen, was Sparmaßnahmen wie der hydraulische Abgleich in der Praxis tatsächlich bringen.

 Als Botschafter bewerben und Preise gewinnen

Verbraucher, die ihre Erfahrungen und Tipps zum hydraulischen Abgleich gern weitergeben wollen, können sich weiterhin auf der Kampagnenwebsite als Botschafter bewerben. Alle Teilnehmer, die bis zum 15. November mitmachen, nehmen automatisch an einem Gewinnspiel teil. Die Botschafter-Aktion knüpft an die Handwerker-Botschafter der Kampagne an: Seit Herbst 2012 engagieren sich 50 Handwerker aus ganz Deutschland ebenfalls für den hydraulischen Abgleich. Drei Botschafter geben auf www.meine-heizung.de/video in einem Video Einblicke in ihre Arbeit und erklären, warum sie bei der Aktion mitmachen.

 Hydraulischer Abgleich: geringe Kosten, großer Nutzen

Der hydraulische Abgleich ist eine Energiesparmaßnahme mit einem sehr gutem Verhältnis von Kosten und Nutzen. Sie kostet – je nach Zustand der Heizung – zwischen 400 und 1.000 Euro und macht sich in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus bereits nach etwa sechs Jahren bezahlt.

Bei einer solchen Optimierung werden die verschiedenen Komponenten der Heizanlage – vom Heizkessel über die Pumpe bis zu den Thermostatventilen – richtig eingestellt und auf den Gebäudebedarf abgestimmt. Dabei reguliert ein Fachmann die Menge an Heizwasser so, dass zu jedem Heizkörper nur die tatsächlich erforderliche Wärme transportiert wird. Das reduziert den Energieverbrauch und erhöht den Wohnkomfort.

Über co2online und „Meine Heizung kann mehr“

 

„Meine Heizung kann mehr“ (http://www.meine-heizung.de) ist eine Kampagne der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online. Die bundesweite Kampagne wird vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert und von der Verbraucherzentrale Energieberatung unterstützt. Die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften ist wissenschaftlicher Partner. Gemeinsam mit einem branchenübergreifenden Netzwerk – mit Partnern aus Verbänden, Wirtschaft und Fachmedien – werden Verbraucher über persönliche Effizienzpotenziale informiert und motiviert, in Sachen hydraulischer Abgleich selbst aktiv zu werden.

OTS:              co2online gGmbH

Quellennachweis: Die hier veröffentlichten Inhalte sind Eigentum der Ersteller / Autoren, die Artikel wurden u.a. mit Genehmigung von OTS (ots) www.presseportal.de in Gänze oder in Auszügen hier zu Informationszwecken dargestellt. www.energrün.de ist eine Marke der www.firstcon.de

Schreibe einen Kommentar